Im "Schärmä"

Die Innenräume bieten Schutz und Geborgenheit für frostige Wintertage oder heftige Stürme im Wald. Vor allem für die Bring- und Holzeiten am Morgen und am Abend sowie für die Mittagszeit sind die Innenräume wichtig. Die jetzigen Wohnräume werden im Frühling 2018 umgebaut, kindergerecht ausgestattet und liebevoll gestaltet. Die Raumeinteilung berücksichtigt den Alltag und die Bedürfnisse der Kinder und bietet sowohl die Möglichkeit für Ruhe und Entspannung, aber auch für Entdeckungsreisen, Bewegung und Kreativität.

 

Das Haus bietet Platz für folgende Räume:

  • Eine Garderobe für das An- und Ausziehen sowie Verstauen von wettergerechter Ausrüstung.
  • Ein Gruppenzimmer für gemeinsame Aktivitäten und spezifische Themen. Hier werden gezielte Spielmöglichkeiten geschaffen, die den aktuellen Bedürfnissen und Interessen der Kinder gerecht werden oder ein aktuelles Thema aufgreifen. Fester Bestandteil des Gruppenzimmers ist eine Geschichten-Ecke mit Bilderbüchern und Kinder-CD’s für die Ruhezeit nach dem Mittagessen.
  • Ein Bastel- und Werkraum mit einer grossen Malwand sowie Bastel- und Werktischen. Nebst kreativem Schaffen bietet der Raum auch Möglichkeiten zum Forschen und Experimentieren. Die Materialien werden so aufbewahrt, dass die Kinder selbständig und vor allem selbstbestimmt arbeiten können.
  • Ein grosses „Gumpi-Zimmer“, ausgestattet mit Matratzen, Bauelementen aus Schaumstoff, Bällen und einer Kletterwand, soll das Bedürfnis nach Bewegung auch drinnen abdecken.
  • Ein Schlafzimmer sorgt für ungestörtes Ruhen und Schlafen. Der grosse Raum lässt ausserhalb der Mittagszeit eine Doppelnutzung als Puppenzimmer zu. Puppenspielsachen, Spielküche, Verkäuferliladen und eine Verkleidungskiste sorgen dann für Anregung zum Rollenspiel. Für Säuglinge werden mit Dondolos separate Schlafplätze in verschiedenen Räumen geschaffen.
  • Die sanitären Anlagen bestehen aus einem Badezimmer für die Kinder und einer separaten Toilette für die Mitarbeiter, sowie einer Wickelnische, welche zum Schutz der Privatsphäre der Kinder mit einem Vorhang abgetrennt ist. Im Badezimmer hat jedes Kind seinen eigenen Zahnbecher und seinen eigenen Waschlappen. WC-Ringe und Häfeli helfen beim Trocken werden und kleine Schemmel machen die Toilette und das Waschbecken auch für die kleineren Kinder gut zugänglich.
  • Eine Küche ermöglicht die frische Zubereitung von ausgewogenen Mahlzeiten und Zwischenverpflegungen. Ein partizipativer Umgang mit der Esskultur setzt voraus, dass auch Kinder in die Zubereitung der Mahlzeiten miteinbezogen werden können. Die Küche muss dementsprechend ausgestattet sein.
  • Ein charmantes Esszimmer bietet eine familiäre Atmosphäre für gemeinsame Mahlzeiten. Die grossen Fenster erlauben eine Sicht ins Grüne. 

Üsä Gartä

Ein grosszügiger Garten zwischen Waldrand und Chinderhuus bietet Raum für viel Bewegung. 

Der grosse Sandkasten lädt zum bauen, graben und formen ein. In der dazugehörigen Matsch-Küche können die Kinder ihre Kochkünste mit Gräsern, Blüten, Sand, Erde usw. unter Beweis stellen. Die leckeren Kuchen und Hexensuppen, welche dabei entstehen, können auch im "Hexehüsli" genossen werden, welches gleich neben dem Sandkasten steht.

Die Eselweide grenzt direkt an unseren Garten, sodass unsere lieben Langohren ganz nahe sind. Auf dem grossen Sandplatz können wir die beiden Esel putzen, streicheln, auf ihnen Reiten oder Kunststücke üben. Wer lieber nur zuschaut, kann es sich auf dem Erdhügel über dem Tunnel bequem machen. Picknicktische ermöglichen ein komfortables Essen, Malen und Basteln im Garten. Der schnelle Zugang ins Haus gewährleistet ein unkompliziertes "drinnen-draussen" Konzept, das sich den Bedürfnissen der Kindergruppe optimal anpasst.